








Digitale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt unserer Jugendspieler. Doch was im Chat oder auf Social Media passiert, beeinflusst das Teamklima, das Selbstbewusstsein und den Umgang miteinander.
Mit dem Workshop „Medienkompetenz U15“ haben wir als Verein genau hier angesetzt: praxisnah, altersgerecht und am Fussballsport orientiert. Hierfür haben wir zwei Experten aus der Universität Bielefeld gewinnen können, die das Thema digitale Mediensouveränität und Gesundheit erforschen sowie Gründer der Initiative Wissenshorizonte sind.
Der Workshop richtete sich gezielt an unsere 13- bis 14-Jährigen der C1 und C2. Er wurde nah an ihren konkreten Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen durchgeführt. Der Fokus lag nicht auf Verboten, sondern auf Werten wie Verantwortung, Unterstützung und Fairness, online wie offline.
Das „Spezialtraining“ beschäftigte sich mit:
- Chancen und Risiken von Social Media im Teamkontext,
- Umgang mit Likes, Kommentaren und digitalem Druck,
- Rechte am eigenen Bild, Datenschutz und KI-basierte Bildnutzung,
- Wirkungsweisen von Algorithmen und Belohnungssystemen,
- Cybermobbing erkennen und gemeinsam handlungsfähig werden.
Besonderen Wert legten wir auf Beteiligung, Austausch und Reflexion unter den Jugendlichen und auch den Trainern. Mit praxisnahen und aktivierenden Methoden konnten die Jugendlichen ihre eigenen Perspektiven einbringen und kritisch hinterfragen. Die intensive Auseinandersetzung führte zur Vereinbarung verbindlicher Regeln für das digitale Miteinander im Team.
Der Workshop wurde als Baustein zeitgemäßer Jugendarbeit unter Beachtung der Kriterien des Qualitätssiegels Kinder- und Jugendsport entwickelt: altersgerecht, partizipativ, werteorientiert und schützend. Gleichzeitig verstehen wir Mediensouveränität als festen Bestandteil moderner Vereinsarbeit und verankern sie konsequent in unserer Praxis. Gleichzeitig machen wir damit deutlich:
Unser Verein ist ein Lern- und Schutzraum, auf dem Platz und im Netz.
Der VfR Wellensiek versteht den Workshop als wichtigen Schritt, junge Sportler*innen verantwortungsvoll und ganzheitlich zu begleiten sowie auch digital ein faires Miteinanders zu gestalten.

