U19 verliert unglücklich 2:3 gegen Westfalia Rhynern

Die Partie begann denkbar ungünstig: Bereits in der 4. Minute entschied der Unparteiische auf Elfmeter für Rhynern – eine Entscheidung, die selbst nach seiner eigenen Aussage keinen klar erkennbaren Kontakt vorausging. Dennoch zeigte er auf den Punkt. Ein früher Rückschlag, der aus unserer Sicht bereits Fragen aufwarf. Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich ins Spiel zurück. In der 32. Minute glich Tom Gorny verdient zum 1:1 aus. Bis zur Pause entwickelte sich eine intensive Partie, in der unsere U19 zunehmend Spielkontrolle übernahm – allerdings begleitet von mehreren kleinlichen wie auch inkonsequenten Pfiffen auf beiden Seiten.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel folgte dann die wohl gravierendste Fehlentscheidung des Tages: Nach einer Hereingabe stand ein Rhynerner Spieler frei vor dem Tor, verpasste den Ball klar mit dem Kopf und schlug ihn anschließend mit einer deutlichen, aktiven Handbewegung ins Netz. Das Handspiel war offensichtlich, für Spieler, Trainer und Zuschauer klar erkennbar – und der Schiedsrichter befand sich in unmittelbarer Nähe mit freier Sicht auf das Geschehen. Dennoch entschied er auf Tor. Eine Szene, die für großes Unverständnis sorgte und die Partie maßgeblich beeinflusste.

Leider fügte sich diese Entscheidung nahtlos in die gesamte Spielleitung ein. Der Unparteiische wirkte über weite Strecken überfordert, Zweikämpfe wurden uneinheitlich bewertet, klare Fouls blieben ungeahndet, während in anderen Situationen schnell gepfiffen wurde. Auch bei Abseitsentscheidungen fehlte eine klare Linie, sodass auf beiden Seiten immer wieder Diskussionen entstanden. Der Spielfluss litt erheblich unter den zahlreichen fragwürdigen Eingriffen.

Trotz aller Widrigkeiten bewies unsere U19 Charakter. Kurz vor Schluss erzielte Nikolaos Kriassios den verdienten Ausgleich zum 2:2 – ein Ergebnis, das dem Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt absolut gerecht geworden wäre. Doch in der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang Rhynern noch der späte Siegtreffer zum 3:2 und setzte damit den bitteren Schlusspunkt einer Partie, in der nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Art und Weise für Enttäuschung sorgte.

Nun gilt es, den Fokus wieder auf das Sportliche zu richten. Bereits in der kommenden Woche bietet sich im Heimspiel gegen Lipperode die nächste Chance, die ersten Punkte im neuen Jahr einzufahren.